Freitag, 12. März
OMNIBUS Jahreshauptversammlung
16 Mitglieder fanden sich im Volkshaus ein, um sich ein Bild über das abgelaufene Vereinsjahres zeichnen zu lassen. Die Vorstände gaben Rechenschaft über Ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereich:
Durch den ersten Vorsitzenden Wolfgang Popp folgte ein kurzer Abriss der letztjährig durchgeführten sowie der geplanten Maßnahmen in und um der Scheune sowie Neuanschaffungen. So sind neben den üblichen Renovierungsarbeiten der Einbau von der Notbeleuchtung, die Neugestaltung der Bühnenrückwand, die Fertigstellung des Eingangsbereichs sowie der weitere Ausbau der Thekenanlage ins Auge gefasst. Das Projekt Außenbühne werde auf Grund der Kosten-Nutzen-Überlegungen auf Vorplanungs-Stadium zurück gestuft.
Zweiter Vorsitzender und "Programmdirektor" Erwin Walter referierte über die Arbeit des "greativen Gremiums", wünschte sich in diesem Zusammenhang mehr Mitarbeit durch Mitglieder, da sich Programmgestaltung und Programmhefterstellung als sehr zeitintensiv erweisen. Auch beklagte er, wie schwierig es geworden ist, namhafte Künstler zu einer für unseren Verein bezahlbaren Gage zu gewinnen. Denn in Jahren seit unserer Gründung sind allerorts Vereine mit ähnlicher Zielrichtung aus dem Boden geschossen, und mit uns um das immer sparsam werdende Publikum konkurrieren. Diese werden teilweise hoch gesponsert, wie etwa das Textilmuseum Helmbrechts, und können so bei kleinen Eintrittspreisen doch deutlich bessere Gagen bezahlen als wir!
Der erste Kassier Thomas Roth erläuterte den ausliegenden Jahresabschlußbericht 2009 und gab die einzelnen Kassenstände bekannt.
Zweite Kassiererin Daniela Walter gab den Barkassenbestand bekannt und dankte als Hauptverantwortliche des Gastrobereichs nochmals allen Helfern. In ihrer Eigenschaft als Koordinierungs-Beauftragte der Scheunenbelegung begrüßte sie die stetig wachsende Nutzung zu privaten Feiern durch die Mitglieder, was ja immer auch Werbung für den OMNIBUS bedeutet. Darüber hinaus gab sie die Überarbeitung des Gästebuches, u.a. mit ergänzenden Fotos bekannt, von dem ansprechenden Ergebnis können sich Mitglieder während jeder Veranstaltung gerne überzeugen.
Schriftführerin Marion Kroll gab einen Überblick die abgehalten Sitzungen von Vorstand und dem "greativen Gremium". In ihrer Eigenschaft als Theaterfahrt-Organisatorin hielt sie eine Rückschau der letztjährigen Aktivitäten, sowie der Zusammenarbeit mit den "Kulturfreunden Marktschorgast". Auch legte sie den Anwesenden eine rege Teilnahme an den diesjährigen Fahrten nahe.
Nach dem positiven Bericht der Kassenprüfer Karin Dietel und Jürgen Popp wurde auf deren Antrag hin die Vorstandschaft entlastet.
Unter dem letzten Tagesordnungspunkt "Wünsche und Anträge" wurde zuerst vom gesamten Vorstand um Mithilfe und Entlastung gebeten. So erklärte sich Martin Walther als Ersatzmann von Hans Kind als Fotograf bereit. Besonders positiv angesehen wurde die Übernahme der Pflege unserer Internetseite durch Mario Müller, der sich dieser zeitintensiven Arbeit schon liebevoll angenommen hat.
Ein Thema war auch die Überalterung unseres Vereins. Neben gezielte Jugendveranstaltungen wurde die Einsetzung eines „Jugendbeauftragten“ angeregt. Leider fand sich aber im kleinen Kreis der Anwesenden niemand, der sich dessen annehmen mochte.
Leider blieben noch viele andere "offene Stellen" unbesetzt: Für die Programmheft- und Plakatverteilung, das Archivieren von Medienberichten, für Gartenpflege und Verstärkung des Bau- und Aufbauteams werden immer noch helfende Hände gesucht. Aber auch Mithilfe beim Verfassen des Aktuell wäre gern gesehen. Wie könnten wir den OMNIBUS am Weihnachtsmarkt oder beim Wiesenfestzug präsentieren, hier wären Ideengeber dringend gesucht!
Aus den Mitgliederreihen wurde noch angefragt, ob man den Weihnachtsmarkt nicht am Gelände OMNIBUS -Volkshaus-Pausenhof Grundschule abhalten könne. Das Für und Wider wurde ausführlich diskutiert und soll bei der nächsten Weihnachtsmarkt-Sitzung als Anregung vorgebracht werden.
Samstag, 13. März
"Eine Wildkatze gibt Pfötchen"
Revue in der Kneipe mit Gerti Baumgärtl
Bei noch winterlichen Außentemperaturen eröffnete Gerti Baumgärtel zusammen mit ihrem Pianisten Ole Klie die Bühnensaison 2010 in der Scheune . Wie versprochen brachte sie mit ihrer Revue das Flair der österreichischen K.u.K.-Monarchie zu uns. Mit Tingel-Tangel-Ulk, Bo-hème-Spaß und Revoluzzerlyrik, vom temperamentvollen Vamp bis zur mondänen Dame immer passend kostümiert, präsentierte sie Lieder und Chansons von Claire Waldoff, Otto Reutter, Ringelnatz und vielen anderen. Auch vergaß sie nicht das Publikum mit einzubeziehen, so guckte sie sich bei Zeiten einen "Ansprechpartner" als Opfer aus. Er wurde von Gerti nicht nur in joviale Dialoge verwickelt, sie nahm bei ihren Abstechern ins Publikum auch schon mal auf seinen Schoss Platz!
So war es nicht verwunderlich, dass das bestgelaunte Publikum die Künstlerin und ihren instrumentalen Begleiter erst nach mehren Zugaben die Bühne verlassen lies. Auch blieben etliche Gäste noch etwas in der bistromäßig bestuhlten Scheune sitzen, und ließen den Abend gemütlich ausklingen.